Harvey Weinstein Krankheit: Wie sich der Gesundheitszustand des gefallenen Filmmoguls auf seine Prozesse auswirkt

Harvey Weinstein Krankheit

Harvey Weinstein Krankheit – Harvey Weinstein, einst einer der mächtigsten Männer Hollywoods, steht seit Jahren aufgrund zahlreicher Vorwürfe sexueller Übergriffe und Vergewaltigungen im Rampenlicht. Doch neben den schwerwiegenden Anschuldigungen rückt auch der Gesundheitszustand des 70-Jährigen immer wieder in den Fokus der Medien. In diesem Artikel beleuchten wir, wie sich Weinsteins Krankheiten auf seine laufenden Gerichtsverfahren auswirken.

Weinsteins Gesundheitsprobleme: Ein Überblick

Im Laufe der letzten Jahre wurde bekannt, dass Harvey Weinstein an verschiedenen gesundheitlichen Problemen leidet. Berichten zufolge wurde bei ihm unter anderem Diabetes diagnostiziert, und er musste sich einer Herzoperation unterziehen. Auch von Rückenproblemen und einem deformierten Hoden war die Rede. Diese Beschwerden führten dazu, dass Weinstein zeitweise im Rollstuhl vor Gericht erschien und auf medizinische Betreuung angewiesen war.

Der Einfluss von Weinsteins Krankheiten auf seine Verteidigung

Weinsteins Anwälte argumentierten wiederholt, dass der schlechte Gesundheitszustand ihres Mandanten einen fairen Prozess erschwere. Sie beantragten mehrfach eine Verschiebung der Verhandlungen oder eine Haftentlassung aus medizinischen Gründen. Die Verteidigung betonte, dass Weinsteins körperliche Verfassung es ihm unmöglich mache, aktiv an seiner Verteidigung mitzuwirken und die Strapazen eines langen Prozesses durchzustehen.

Kontroversen um Weinsteins Krankheiten vor Gericht

Doch nicht alle Beteiligten glaubten an die Aufrichtigkeit von Weinsteins gesundheitlichen Beschwerden. Staatsanwälte und Opfervertreter äußerten wiederholt den Verdacht, dass der ehemalige Filmproduzent seine Krankheiten übertreibe oder gar vortäusche, um Mitleid zu erregen und eine mildere Strafe zu erwirken. Besonders die Tatsache, dass Weinstein trotz seines angeschlagenen Zustands immer wieder lachend und scherzend im Gerichtssaal gesehen wurde, sorgte für Empörung.

Der deformierte Hoden als Schlüsselbeweis

Ein spezieller Aspekt von Weinsteins Gesundheitszustand wurde im Laufe der Prozesse zu einem wichtigen Beweismittel: sein deformierter Hoden. Mehrere Frauen, die Weinstein sexuelle Übergriffe vorwarfen, beschrieben eine auffällige Fehlbildung im Genitalbereich des Angeklagten. Diese übereinstimmenden Schilderungen trugen dazu bei, die Glaubwürdigkeit der Opfer zu stärken und Weinsteins Schuld zu belegen.

Das Urteil und die Rolle von Weinsteins Gesundheitszustand

Trotz seiner gesundheitlichen Probleme wurde Harvey Weinstein im Februar 2020 in New York zu 23 Jahren Haft verurteilt. Die Jury befand ihn in zwei Fällen von sexuellen Übergriffen für schuldig. Weinsteins Anwälte kündigten an, in Berufung zu gehen, und argumentierten erneut mit dem schlechten Gesundheitszustand ihres Mandanten. Doch die Richter ließen sich davon nicht beeindrucken und hielten an dem Strafmaß fest.

Ausblick auf künftige Prozesse und Weinsteins Gesundheit

Mit dem Urteil in New York ist das juristische Nachspiel für Harvey Weinstein noch lange nicht vorbei. In Los Angeles erwarten ihn weitere Anklagen wegen sexueller Übergriffe, und auch in anderen Ländern laufen Ermittlungen gegen den einstigen Filmmogul. Es bleibt abzuwarten, welche Rolle Weinsteins Gesundheitszustand in diesen kommenden Verfahren spielen wird und ob er erneut versuchen wird, seine Krankheiten als mildernde Umstände geltend zu machen.

Es wird gesagt, dass Harvey Weinstein, eine einflussreiche Persönlichkeit in Hollywood, seine Position nutzte, um Schauspielerinnen zu sexuellen Beziehungen zu drängen. Sein Privatleben wurde während des Prozesses zu einem ungewöhnlich häufigen Diskussionsthema.

Das sind schwere Vorwürfe, mit denen sich Harvey Weinstein derzeit in mehreren Klagen konfrontiert sieht. Während seiner Tätigkeit als einer der bekanntesten Hollywood-Produzenten soll er zahlreiche Schauspielerinnen sexuell belästigt und bedroht haben. Seine Verteidigungsstrategie steht kurz vor dem Scheitern. Aufgrund seiner ungewöhnlichen Genitalien.

„Vanity Fair“ berichtet, dass diese Personen zunehmend Gegenstand des laufenden Verfahrens werden. Das Opfer des aktuellen Verfahrens, eine europäische Schauspielerin, die aus Datenschutzgründen nur als „Jane Doe“ (eine in den USA übliche Bezeichnung für unbekannte Personen, Anm. im Leitartikel) identifiziert wird, wurde daher von seinen Vormunden mehrfach befragt. Die Anklage wird sie als eines der wichtigsten Beweismittel betrachten.

Außergewöhnliche Gnade

Das hat eine einfache Erklärung. 1999 musste sich Weinstein einer Operation unterziehen, die seine Genitalien drastisch veränderte, wie aus der Anklageschrift im Oktober hervorging. Nach Angaben des Staatsanwalts musste ihm wegen einer bakteriellen Infektion ein Teil seines Hodensacks entfernt werden, anschließend wurden seine beiden Hodens in seinen Oschenkel übertragen.

Daraufhin wurden der Jury auch Fotos gezeigt, diese wurden jedoch nicht veröffentlicht. Die Tatsache, dass Weinsteins Genitalien von mehreren Frauen, die ihm sexuelle Übergriffe oder Gewalt vorwarfen, als ungewöhnlich beschrieben wurden, macht seine Operation für den Fall relevant.

Wie leere Haut“

Diese Behauptungen stellen Weinstein vor ein ernstes Problem. Seine Verteidigung stützt sich auf die Vorstellung, dass der mutmaßliche Übergriff während des L.A. Film Festivals 2013 niemals hätte stattfinden können, wenn das Opfer allein mit Weinstein in einem Hotelzimmer gewesen wäre. Dementsprechend versuchte sein Anwalt, die Aussage zu verstehen.

Das Opfer hatte geflüstert, er habe sie gezwungen, „ihre Eier lutschen zu lassen“, und zwar leise. Indem er andeutete, dass sein Mandant tatsächlich keines hatte, säte der Anwalt Zweifel an der Angelegenheit. Und sagte, dass das Opfer getötet wurde.

Allerdings hing das mit seiner Aussage zusammen. Sie hatte immer gesagt, dass diese sich „angefühlt haben, als hätte er keine“. „Es war wie abgestorbene Haut“, erklärte die Schauspielerin. So sieht es auch die Staatsanwaltschaft aus. Just darauf sprach der Juror am Freitag, Chefankläger Paul Thompson. „Die Bilder wurden von ihr gesehen. Es wäre schwer zu schildern, wenn ich Sie darauf ansprechen würde nicht von ihm gezwungen worden.

Defensives Broking

Diese Argumentation könnte für Weinstein ein großes Problem bleiben. Mindestens zwei weitere seiner Mordopfer haben sich ebenfalls über das ungewöhnliche Aussehen seiner Schamlippen geäußert. Irgendetwas hat da einfach nicht gepasst. Eine andere Person nannte ihn „Fisch-ähnlich“, während sie sein Gedächtnis beschrieb. Etwas entstellt waren die Hoden. Der war eine Menge Haut, eine Menge Haut.

Nicht einmal Weinsteins weitere Strategie im aktuellen Fall trägt dazu bei, dass er gut dasteht. So kam ans Licht, dass der Anwalt des Hollywood-Moguls von Weinsteins ehemaligem Fahrer bezahlt worden war, der ihn zuvor ausgewiesen hatte. Darüber hinaus behauptete Weinsteins Anwalt, dass Doe eine Affäre gehabt habe, da sie sich zu diesem Zeitpunkt im selben Raum wie Festivaldirektor Pascal Vicedomin aufgehalten habe.

Allerdings verliert die Aussage des Vicedomins ihre Glaubwürdigkeit. Nachdem Weinstein ihn in einer E-Mail als „seinen Helden“ bezeichnet hatte, hat er die Nachricht inzwischen gelöscht. Und er betont, dass er ohne zu zögern für ihn eintreten würde. Ein Urteil gegen Harvey Weinstein aus dem Jahr 2020 wurde aufgehoben. Das ist der Hintergrund des Falles um den amerikanischen Hollywood-Mogul.

Laut ABC News und anderen Nachrichtenagenturen hob ein New Yorker Gericht Harvey Weinsteins Verurteilung wegen Körperverletzung im Jahr 2020 auf und führte am Montag ein Gerichtsverfahren gegen den 72-jährigen Produzenten durch. Der Richter ordnete eine Neuverhandlung an, da diese Entscheidung auf Verfahrensfehlern am Prozess beruhte. Das sind die Hintergründe.

Nach einer Untersuchung der Vorwürfe sexueller Belästigung und Körperverletzung verurteilte ein New Yorker Gericht Harvey Weinstein im Jahr 2020 zu 23 Jahren Gefängnis. Mehr als 80 Frauen haben ihm seit 2017 öffentlich sexuelle Übergriffe vorgeworfen, darunter berühmte Hollywood-Persönlichkeiten wie Salma Hayek und Angelina Jolie und Gwyneth Paltrow. Der Fall war damals maßgeblicher Auslöser der #MeToo-Bewegung und der Prozess markiert einen Meilenstein in der Rechtsgeschichte.

Fazit

Harvey Weinsteins Krankheiten haben in den Prozessen gegen ihn für viel Aufsehen gesorgt, doch letztendlich konnten sie nicht verhindern, dass der frühere Hollywood-Mogul für seine Taten zur Rechenschaft gezogen wurde.

Während seine Anwälte versuchten, Weinsteins Gesundheitsprobleme als Argument für eine mildere Behandlung zu nutzen, sahen viele darin lediglich einen Versuch, von den schwerwiegenden Vorwürfen abzulenken. Der Fall Weinstein zeigt, dass auch mächtige Männer sich vor Gericht verantworten müssen – unabhängig von ihrem Gesundheitszustand.

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