Iris Sayram: Die inspirierende Reise einer starken Frau

Iris Sayram Wikipedia

Iris Sayram Wikipedia – Iris Sayram ist eine bemerkenswerte Persönlichkeit, die sich durch ihre Arbeit als Journalistin, Autorin und Moderatorin einen Namen gemacht hat. Trotz einer herausfordernden Kindheit und Jugend hat sie es geschafft, sich ein erfolgreiches Leben aufzubauen und ihre Erfahrungen zu nutzen, um anderen Menschen Mut zu machen. In diesem Artikel tauchen wir tiefer in das Leben und Wirken von Iris Sayram ein.

Von der Kindheit am Rande der Gesellschaft zum Erfolg

Iris Sayram wuchs unter schwierigen Bedingungen in Köln auf. Ihre Familie lebte in Armut und am Rande der Gesellschaft. In ihrem Buch “Für euch” beschreibt sie eindringlich, wie sehr sie unter den Lebensumständen litt und welche Herausforderungen sie meistern musste. Doch anstatt sich von ihrer Herkunft definieren zu lassen, nutzte Iris Sayram ihre Erfahrungen als Antrieb, um etwas aus ihrem Leben zu machen.

Der Weg zur Journalistin und Autorin

Schon früh entdeckte Iris Sayram ihre Leidenschaft für das Schreiben und den Journalismus. Sie studierte Journalistik und Politikwissenschaft und arbeitete später als Redakteurin und Reporterin für verschiedene Medien, darunter die ARD und die Deutsche Welle. Ihre einfühlsamen Reportagen und Interviews zeichnen sich durch eine besondere Nähe zu den Menschen aus, über die sie berichtet.

“Für euch” – Ein Buch über Armut und Ausgrenzung

2022 veröffentlichte Iris Sayram ihr erstes Buch “Für euch”, in dem sie ihre eigene Geschichte und die ihrer Familie erzählt. Das Buch ist eine schonungslos ehrliche und zugleich berührende Auseinandersetzung mit den Themen Armut, Ausgrenzung und den Folgen für die betroffenen Menschen. Sayram gelingt es, ein wichtiges gesellschaftliches Thema in den Fokus zu rücken und gleichzeitig Hoffnung und Zuversicht zu vermitteln.

Engagement für benachteiligte Kinder und Jugendliche

Iris Sayram setzt sich in ihrer Arbeit und ihrem Engagement besonders für benachteiligte Kinder und Jugendliche ein. Sie möchte ihnen Mut machen und zeigen, dass es möglich ist, auch aus schwierigen Verhältnissen heraus etwas zu erreichen. In Vorträgen und Lesungen spricht sie über ihre eigenen Erfahrungen und ermutigt junge Menschen, an sich zu glauben und ihre Träume zu verfolgen.

Iris Sayram in den Medien

Iris Sayrams Arbeit und ihre persönliche Geschichte haben in den Medien große Aufmerksamkeit erlangt. Zahlreiche Artikel und Interviews in renommierten Publikationen wie dem Spiegel, der Morgenpost und dem Express zeugen von dem Interesse an ihrer Person und ihrem Wirken. Auch in Podcasts und Fernsehsendungen ist Iris Sayram ein gern gesehener Gast, der mit ihrer authentischen und nahbaren Art überzeugt.

Ein Vorbild für Stärke und Resilenz

Iris Sayram ist ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie man trotz widriger Umstände und Herausforderungen seinen Weg gehen und etwas erreichen kann. Ihre Geschichte ist eine Inspiration für alle, die mit Rückschlägen und Hindernissen zu kämpfen haben. Durch ihre Arbeit und ihr Engagement macht sie anderen Menschen Mut und zeigt, dass es sich lohnt, für seine Träume und Überzeugungen einzustehen.

Ausblick auf zukünftige Projekte

Iris Sayrams Reise ist noch lange nicht zu Ende. Sie hat noch viele Pläne und Ideen, die sie in Zukunft umsetzen möchte. Ob als Journalistin, Autorin oder Moderatorin – wir dürfen gespannt sein, welche spannenden Projekte sie als nächstes in Angriff nehmen wird. Eines ist sicher: Iris Sayram wird weiterhin eine wichtige Stimme sein, wenn es darum geht, gesellschaftliche Themen anzusprechen und Menschen zu inspirieren.

Zitate von Iris Sayram

“Ich möchte anderen Menschen Mut machen und zeigen, dass man es auch aus schwierigen Verhältnissen heraus schaffen kann. Man darf sich nicht von seiner Herkunft definieren lassen, sondern muss an sich glauben und für seine Träume kämpfen.” (Iris Sayram in einem Interview mit dem Spiegel)

“Es ist wichtig, dass wir offen über Themen wie Armut und Ausgrenzung sprechen. Nur so können wir Verständnis und Empathie füreinander entwickeln und gemeinsam an einer besseren Gesellschaft arbeiten.” (Iris Sayram in einer Lesung aus ihrem Buch “Für euch”)

Obwohl Mama Prostituierte und Papa Junkie war: Ihre Homestory hat Iris Sayram geschrieben. Einfach so. Das Frankfurter Friesenviertel war ein Viertel in Köln, in dem die Familie lebte, umgeben von Rauchern, Bars und Süchtigen. Iris, die kleine Tochter, ist auch hier. Mehrfach wurde die Mutter verhaftet, und der Strom wurde immer wieder ausgeschaltet. Als Iris Sayram ein Kind war, zog sie die JVA Köln der öffentlichen Bibliothek vor. Heute ist sie eine preisgekrönte Journalistin und eine beförderte Juristin. Eine Erinnerung an Iris Sayrams Coming-out, „Für Euch“, ist erhältlich.

Erzähl mir von der Inspiration für deine Erzählung. Mein ganzes Leben lang habe ich jede Anstrengung unternommen, meine Familie und mich selbst zu verbergen. Fast bis zur inneren Ignoranz habe ich mich angepasst, verloren und damit vertümmelt. Thailand wird nicht funktionieren, oder? Ehrlich gesagt habe ich mein ganzes Leben damit verbracht, in die Gedanken und Gefühle anderer Menschen einzutauchen.

Das ist wirklich schrecklich; es tut mir weh. Eigentlich war mein erster Instinkt: „Heul doch, dann bist du sowieso direkt nach Malle geflogen.“ Die schwere Krankheit meiner Mutter hinderte mich am Reisen und verursachte weiteren Stress. Seit dem Tod meiner Mutter hat mich eine schleichende Angst gepackt und ich habe mein Handeln oft in Frage gestellt.

Dieser „Assis“ tauchte immer wieder in Diskussionen über „Hartzis“ und „Kanaken“ auf, und ich habe nie den Grund dafür verstanden. Ich wollte darüber sprechen, wie es wirklich ist, am Rande der Gesellschaft in meinem Paralleluniversum zu leben. Egal, wie viel Nebel sie erzeugten, meine türkischen Eltern waren immer noch die erstaunlichsten, liebevollsten Menschen, die ich mir je hätte wünschen können. Für mich bedeutet es, dass ich mich oute, und ich bete, dass es als Inspiration für andere Kinder dient, die dasselbe durchmachen.

Hast du nicht einen Flashback zu einer schmerzhaften Erinnerung gehabt, als du sie aufgezeichnet hast?

Ja! Der Tod meines Vaters war eine schreckliche Tortur. Ich war unsagbar erleichtert, als er starb. Nicht nur das, er hatte auch seine Lebensfreude verloren. Durch meinen Tod konnte ich Nachforschungen über ihn ausweichen. Das kam mir beim Schreiben in den Sinn und verunsicherte mich sehr. Ich war in diesem Moment am Rande des Wahnsinns. Auch der Verrat meiner Mutter gehört dazu. Weil es so schrecklich war, ärgert mich so etwas noch heute.

Es gab einen Faustschlag direkt ins Gesicht. Ich war damals wahrscheinlich etwa zehn oder zwölf Jahre alt. Die Erinnerung an einen vergangenen Verrat blieb mir trotz der Dunkelheit klar. Weinend und weinend sperrte ich meine Mutter ein, während der Polizist sie gewaltsam aus meinem Leben entfernte. Keines dieser Symptome trat bei der zweiten Anklage auf.

Etwas gelähmt und regungslos am Moment des Erscheinens. Ich dachte: „Ich lasse mich einfach fallen“ vom Balkon der Wohnung meiner Mutter. Niemand verdient diese Verzweiflung von mir. Bei meinem Vater war es genau dasselbe. Er musste sich emotional distanzieren, weil er völlig abhängig war. Ich würde im Kinderheim landen, wenn er mich in eine Abtreibungsklinik bringen würde. Dass ich meinen Vater ebenfalls verlieren würde, war meine größte Sorge.

Wieso ist es in deiner Familie anders? Wann hast du es gemerkt? Wo war diese Chance?

Ich war zunächst völlig ahnungslos. „Ist halt so“, dachte ich, als ich dem unerbittlichen Geheul der Polizeisirenen und dem ohrenbetäubenden Kreischen und Plätschern lauschte. Wir hatten zu Hause zwar noch viel gelacht, aber es gab so ein unendliches Bedürfnis nach Leben. Wir haben das Beste aus der Situation gemacht, so wie sie jetzt ist.

Natürlich hatte ich schon in der Grundschule gemerkt, dass die Erfahrungen anderer Menschen ganz anders sind als meine eigenen. Das Wochenende war Thema der ersten Montagsstunde der Sendung. Tolle Ausflüge oder Essen wurden von den Kameraleuten der Klasse dokumentiert. Klar, besser Haltestelle, dachte ich mir in diesem Moment.

Damit begann dann der Schock, den du in deinem Buch so anschaulich beschrieben hast…In der Grundschule fanden die ersten Abwehrreaktionen statt. Wie hast du diesen Eindruck? Worum haben Sie denn gehandelt? Der Lehrer nahm mich beiseite und meinte: „Wenn du dich anders anziehen würdest, hättest du nicht so große Schwierigkeiten in der Klasse.“

Sie gab mir den Namen „Fettmatte“, nachdem der Strom ausgefallen war und ich meine Haare nicht waschen konnte. Gelegentlich bemerkte ein kleiner Junge: „Deine Mutter sieht aus, als wäre sie in einen Farbtopf gefallen.“ Seiner gesamten Strategie zufolge musste sie eine Prostituierte gewesen sein. Alternativ das Szenario mit der Familie meiner Mutter: Ich wurde ausgelacht, als ich beteuerte, dass ich gerne Abitur machen möchte. Hätte es einen Spielmacher in meinem Leben gegeben, wäre es dieses Lachen. Und da kam mir die Idee: Jetzt zeige ich es euch!

Leider war mein erster Eindruck negativ. Ich habe zu Ende gebracht, was ich mir vorgenommen hatte, weil es im sozialen Umfeld meiner Eltern Menschen gibt, die gestorben sind oder von Frauen geschlagen wurden. Außerdem wollte ich nicht wissen, dass die Polizei ständig im Haus ist. Daher die Absicht. Natürlich darf ich meine Eltern nicht vergessen; Sie haben mich immer ermutigt und mich nie an meinen Fähigkeiten zweifeln lassen.

Fazit

Iris Sayram ist eine beeindruckende Persönlichkeit, die durch ihre Arbeit und ihr Engagement einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Diskurs leistet. Ihre Geschichte ist eine Inspiration für alle, die mit Herausforderungen zu kämpfen haben und nach Wegen suchen, diese zu überwinden. Mit ihrer authentischen und nahbaren Art gelingt es Iris Sayram, Menschen zu berühren und zum Nachdenken anzuregen. Wir können gespannt sein, welche spannenden Projekte sie in Zukunft noch umsetzen wird und wie sie weiterhin als Vorbild und Mutmacherin wirken wird.

Iris Sayram Wikipedia

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